Übungsprogramm

Der Kantonalverband Aargauer Kynologen (KVAK) bietet einen Hundeführerschein an, das Hundehalterbrevet (HHB), damit Toleranz und Rücksichtnahme im täglichen Kontakt mit Mitmenschen und Tieren selbstverständlich wird und damit der Hund als verträgliches Mitglied unserer Gesellschaft akzeptiert bleibt.

Mit dem Angebot zum Vorbereitungskurs für das Aargauer Hundehalter-Brevet bauen wir den Erziehungskurs weiter aus und vermitteln und festigen das Grundwissen, das für die Haltung, den Umgang und die Ausbildung von Hunden notwendig ist.

Die verschiedenen praktischen Übungen werden vorgestellt und gemeinsam geübt. Für Interessenten die die HHB-Prüfung absolvieren möchten, werden Unterlagen zur Theorie erklärt. Das dazu notwendige HHB-Buch kann durch den Klub bezogen werden.

 

Was ist das Hundehalter-Brevet?

Das Hundehalter-Brevet des Aargauer Kantonalvervandes (KVAK) ist eine freiwillige Prüfung für jeden Hundehalter. Jeder interessierte Hundehalter kann mit seinem Hund dieses Brevet erhalten. Es umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil, der zeigen soll, ob der Hundehalter in der Lage ist, seinen Hund in verschiedenen Situationen zu kontrollieren. Die Prüfung umfasst 12 Alltagsübungen.

Hunde mit „erhöhtem Gefährdungspotential“ im Kanton Aargau sind verpflichtet diese Prüfung zu absolvieren.

 

Was wird verlangt?

Die Gehorsamsprüfung soll aufzeigen, ob der Hundehalter in der Lage ist, seinen Hund in verschiedenen Situationen zu kontrollieren. Es wird nicht das Team Mensch/Hund und dessen Auftreten in der Öffentlichkeit überprüft, sondern die Kommunikation zwischen dem Hundehalter und seinem Hund.

 

Theoretische Prüfung:

Geprüft wird das Wissen über allgemeines Verhalten von Hund und Hundeführer

• gegenüber Nichthundehaltern

• gegenüber anderen Hundehaltern

• gegenüber Kindern

• im Gelände und im Siedlungsgebiet

 

Ausserdem wird folgendes geprüft:

• Allgemeines über Hund, Erziehung, Haltung und Pflege

• Die Kenntnis der wichtigsten Krankheiten und Impfungen

• Die wichtigsten Erste-Hilfe-Massnahmen für Hund und Mensch

• Die Kenntnis der wichtigsten Verbandsorgane im Hundesport

 

Praktische Prüfung:

Geprüft wird:

• Das korrekte Aussteigen aus dem Auto

• Das Überqueren der Strasse

• Grundkommandos Sitz, Platz, Warten und Fuss

• Das Abrufen des Hundes unter Ablenkung

• Das Verhalten des Hundes beim Kreuzen von Passanten, Kinderwagen, Jogger oder Hunden

• Das Anlegen eines Maulkorbes

• Das Kreuzen eines anderen Hundes

• Das Handling (z.B. das Zeigen der Ohren, Zähne, Pfoten)

• Das Verbinden einer Pfote

• Die Beisshemmung

• Das Kreuzen eines Joggers oder Fahrradfahrers

• Die Sozialkompetenz im Publikumsverkehr

 

Weitere Infos über Hundehalterbrevet KVAK

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Gewaltfreie Hundeerziehung ist uns ein Anliegen!

 

In der Sport-Gruppe lernen Sie die Ausbildung zum Begleithund. Wir trainieren nach den heutigen Erkenntnissen nicht mehr mit Drill wie im Militär, sondern mit viel Spiel und Spass. Der Hund soll nicht merken, ob es ein Spiel oder ein Training für eine Prüfung ist.  Sie und Ihr Hund werden Partner - nicht Kommandeur und Befehlsempfänger. Wir legen Wert auf eine Ausbildung mit positiver Verstärkung, sprich: es wird nicht gestraft, sondern die Übung bei falscher Ausführung einfach wiederholt und wenn sie der Hund dann korrekt ausgeführt hat, erhält er die Belohnung (Spielzeug oder Würstli).

Die Begleithundprüfung ist die erste Prüfungsstufe zu allen weiterführenden Prüfungsstufen. Hier üben Sie mit Ihrem Hund sowohl in der Leinenführigkeit als auch in der Freifolge. Ihr Hund erlernt die Übungen „Sitz und sitzen bleiben auf Entfernung", „Platz und liegen bleiben auf Entfernung". Sie können Ihren Hund abrufen und der Hund setzt sich vor Ihnen ruhig hin.

 

Was wird trainiert?

  • Leinenführigkeit in verschiedenen Geschwindigkeiten (Fuss!) übrigens: auch ein Leinenruck ist Gewalt am Hund!
  • Freifolge (Fuss! ohne Leine)
  • Hinlegen (Platz!) und Hinsetzen (Sitz !)
  • Heranrufen (Hier oder Front !)
  • Fährten (siehe unten) und Revieren nach Gegenständen
  • Liegenbleiben und Sitz bei Entfernung des Hundeführers (Bleib!)
  • Unbefangenes Verhalten in einer Menschengruppe
  • Apportieren von Gegenständen welche der Hundeführer geworfen hat.
  • Sprünge über eine Hürde
  • Voran rennen bis der Hundeführer ihn mit einem Befehl stoppt
  • Verschieben auf grosse Distanz


Fährten ist eine der interessantesten, aber meistens auch schwierigsten Aufgaben für den Hundehalter (für den Hund ist es nicht schwierig). Hier wird das beste Organ des Hundes, die Nase, geschult.

Der Hund soll über ein Feld einer Fährte einer Person folgen und kleine Gegenstände aus Holz, Leder oder Teppich suchen und wenn er sie gefunden hat, bringen oder anzeigen.

Die Fährte kann schnurgerade oder mit Bogen und Winkeln gelegt sein. Je nach Ausbildungsstand des Hundes ist die Fährte länger und schwieriger gelegt.
Auch diese Sparte muss regelmässig geübt werden, damit der Hund sicher fährten lernt.

Wieso ist Fährten für den Hundehalter so schwierig? Weil er die Fährte nicht sieht und oft dem Hund nicht zutraut auf der richtigen Spur zu sein und ihn darum von der Fährte reisst oder falsch

korrigiert und an der Leine rupft. Wird der Welpe bereits richtig aufgebaut, dann sind später keine Korrekturen nötig und der Hund sucht freudig und sicher, denn Fährten ist für ihn eine natürliche Sache!

 

Fährten Training mit Strotz Alessandro und Portmann Brigitte

Jeweils Sonntags um 9.00 Uhr nach Absprache, im Gelände oder beim Klubhaus Ober Ebene Bremgarten:                                                                                                                                                              

  • 17. März 2013
  • 14. April 2013
  • 26. Mai 2013
  • 16. Juni 2013
  • 11. August 2013
  • 15. September 2013
  • 20. Oktober 2013
  • 17. November 2013

An- und Abmeldungen bitte an Brigitte Portmann über deren Kontakt.

 

 

 

Was wird in der Hundesportart Obedience trainiert?

In der Schweiz ist Obedience seit 1. Januar 1996 offiziell anerkannt.

Diese 10 Übungen werden im Obedience trainiert.

Obedience-Wettkämpfe werden in 4 Schwierigkeitsstufen durchgeführt: Beginners, Obedience 1, 2 und 3.

Bis Ende 2016 gibt es noch ein Schweizer Reglement der Klassen 1 + 2, ab 01.01.2017 wird nur noch die Beginners-Klasse nach CH-Reglement durchgeführt, die Klassen 1 - 3 nur noch nach FCI (Féderation cynologique internationale).

Diese Wettkämpfe sind in der Zeitschrift HUNDE regelmässig ausgeschrieben unter der Rubrik "Agility, Mobility, Obedience" der TKAMO (Techn. Kommission Agility, Mobility und Obedience).

Die TKAMO untersteht der SKG (Schweizerische Kynologische Gesellschaft).

Es kann mit jedem Hund, ob gross oder klein trainiert werden, da die Sprünge auf die Schulterhöhe des Hundes eingestellt werden und somit auch ein kleiner Hund eine Chance hat!

Es ist egal ob der Hund einen Stammbaum hat oder nicht, jeder kann in der Schweiz an Wettkämpfen teilnehmen (auch an der Schweizer Meisterschaft).

An Europa- und Weltmeisterschaften können nur Hunde mit einem FCI-anerkanntem Stammbaum teilnehmen.

 

Mehr Informationen über Obedience finden Sie hier: www.obedience.ch

Zu den Ausbildungszielen von Jugend und Hund gehören das Vermitteln eines breiten kynologischen Allgemeinwissens, der verantwortungsvolle Umgang mit dem Hund sowie die Beziehungsförderung zwischen Hund und Kind. Es ist uns wichtig, dass die Kinder/Jugendlichen auch viel Spass haben und sie Erfahrungen im Umgang mit ihrem Hund sammeln können.

Für wen eignet sich eine Jugend-und-Hund-Gruppe?

Für Kinder/Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren, welche mit ihrem Hund gerne arbeiten und Neues lernen möchten. Das kann der eigene Hund sein, aber auch einen von Nachbarn, Freunden, Grosseltern usw.

Wir lernen hier den fairen Umgang mit unseren Hunden, indem wir auf seine Körpersprache achten. Wir trainieren verschiedene Elemente aus diversen Hundesportarten, wie z.B. Agility, lernen, wie man einem Hund einen Verband anlegt, den Puls misst und was man im Notfall unbedingt wissen muss. Auch das Leinenlaufen sowie Begegnungen mit anderen Hunden im Alltag wollen gelernt sein. Dabei soll aber auch der Spass nicht zu kurz kommen, darum gibt es auch viele Spiele miteinander! Durch regelmässiges Training wird es bald möglich sein, einen Agilityparcours absolvieren zu können. Wir werden auch ab und zu miteinander an Anlässe gehen, sei es ein Military, ein Vita Parcours oder auch mal eine Nachtwanderung…. Lass dich überraschen

Für fortgeschrittene, interessierte Jugendliche ist es auch möglich, sich auf eine Rule-Prüfung vorzubereiten.

Wir trainieren jeweils

Zeit:      

jeden Montagabend (ausser während der Aargauer Schulferien) von 17.15 - 18.15 oder

jeden Dienstagabend (ausser während der Aargauer Schulferien) von 17.30 - 18.30

Ort:   Übungsgelände der SKG Bremgarten, Oberebene 20, in Bremgarten
Kurskosten:   80.00/Semester Nichtmitglied SKG Bremgarten
    60.00/Semester Mitglied SKG Bremgarten
Leitung:   Brigitte Reimann
Allgemeines:  
  • wettergerechte Kleidung, gute Schuhe, evtl. Regenschutz
  • Spielzeug, Bauchtasche oder Gilet und Leckerlis für den Hund (am besten kleine Wursträdchen oder weiche Trockenfutter-Leckerlis)
  • bitte jeweils 5 Minuten früher erscheinen mit angeleintem und versäubertem Hund
  • zum Training sind nur gesunde Hunde zugelassen

Wir trainieren nach tierschutzkonformen und neuesten kynologischen Erkenntnissen. Die Gruppenanzahl ist auf max. 7 Kinder beschränkt.

Schnupper-Gutschein

Ausprobieren ist erlaubt: hier einen Gutschein für zwei Gratis-Schnupperlektionen herunterladen. Bitte kurz vor dem ersten Mal Schnuppern sich anmelden und den ausgefüllten Gutschein für die Gratislektionen mitbringen. Sonst gleich zur Anmeldung unten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Kontakt

Ferien 2018

Frühlingsferien: 07. - 22.04.2018
Sommerferien: 07.07. - 12.08.2018
Herbstferien: 29.09. - 14.10.2018
Weihnachtsferien: 22.12.2018 - 06.01.2019

 

Anmeldung

 

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Wir trainieren jeweils am Freitag von 19.00 - ca. 20.30 h.

Unsere Trainingsdaten im 2018:

13.04.               27.04.
11.05. 25.05.
08.06. 22.06.
13.07. 27.07.
10.08. 24.08.
14.09. 28.09.
12.10. 26.10. Training inkl. Flyball-Abschlusshöck
   

Für ein Probetraining kontaktieren Sie bitte Claudia Schwack (Leiterin Flyball) 076/502 52 64

Unser Flyballteam

                                                                                 

Flyball...um was geht's?

Beim Flyball stehen Tempo, Spieltrieb und Apportierfreude im Vordergrund. Der Wettkampfsport ist offen für Hunde aller Grössen und Rassen und macht auch den Zuschauern viel Spass.

 

Eignet sich mein Hund für Flyball?

Grundsätzlich ist jeder Hund, welcher gerne apportiert (vorzugsweise Bälle), gesund und mit Artgenossen verträglich ist, für diese Sportart geeignet.
Besitzern von extremen Balljunkies möchte ich jedoch von dieser Sportart abraten.
Der Hund sollte über einen gewissen Grundgehorsam verfügen und nicht zu ängstlich oder schreckhaft sein.
In unserer Gruppe z.B. können die Hunde unterschiedlicher nicht sein. Es sind junge und ältere Hunde (14 und 13 Jahre alt), kleine und grosse Hunde vertreten (vom Russell Terrier bis zum Molosser).
Sozusagen ein buntgemischter, lustiger "Haufen", bei denen der Spass im Vordergrund steht.
Das gemütliche Zusammensein nach den Trainings darf natürlich auch nicht fehlen.

 

Turnierablauf beim Flyball

IIn einem Turnier starten vier Hunde einer Mannschaft (vergleichbar mit einem Staffellauf) gleichzeitig gegen eine andere Mannschaft auf zwei nebeneinander aufgestellten Parcouren.
Das Team, welches den eigenen Parcour am schnellsten und fehlerfrei beendet hat, hat diesen Lauf gewonnen.
Wie viele Läufe an einem Turniertag stattfinden, hängt von der Anzahl der gemeldeten Mannschaften ab.
Jeder einzelne Hund der Mannschaft muss die vier hintereinander aufgestellten Hürden überspringen, den Ball aus der Flyballbox fangen und diesen wieder zurück über die Hürden zum Start/Ziel apportieren.
Über die Ziellinie angekommen, startet der nächste Hund aus der Mannschaft. Eingespielte Teams kreuzen sich an der Ziel- und Startlinie, was sich positiv auf die Zeit auswirken kann.
Das wiederholt sich so lange, bis alle vier Hunde den Parcours fehlerfrei absolviert haben.
Sollte einem Hund ein Fehler unterlaufen, so muss dieser den Parcours wiederholen.
Das Team welches als erstes den Parcour fehlerfrei durchlaufen hat, gewinnt.

Fehler (Beispiele), welche zu einem wiederholen des Laufs des einzelnen Hundes führen...

  • Ball wird nicht über die Ziellinie apportiert
  • Auslassen von Hürden
  • Verlassen des Parcours
  • Hilfe seitens Boxenloaders (rufen, anfeuern, zeigen)
  • Hundeführer übertritt die Start- oder Ziellinie
  • der Hund löst die Box nicht aus, um den Ball zu bekommen

 

Links

www.flyball.ch

www.flyball.de

www.flyball.at

 

Videos

 

 

 

Vereine, Hundeschulen welche Flyball anbieten

www.dukes-hundeschule.ch

www.hsbassersdorf.ch

www.hundeschule-gh.ch

www.flyball.silentdogs.com

 

 

 

 

 

Am 06. April 2018 starten wir wieder mit Spiel & Spass.

 

Spiel & Spass bietet eine breite Palette von Übungen an.

Es ist eine stressfreie, abwechslungsreiche und spannende Beschäftigung für Hund und Hundehalter.

Dies können sein:

  • Nasenarbeit
  • Denkspiele
  • Wesenstest
  • Longieren
  • Agility
  • spielerische Unterordnung
  • Klicker-Übungen
  • Rally Obedience
  • Flyball
  • und vieles mehr...... 

Jeder Hund mit einem Grundgehorsam kann hier mitmachen.

 

Wir trainieren jeweils am Freitag von 19.30 - ca. 20.30 Uhr.

Unsere Trainingsdaten im 2018:

06.04. 20.04.
04.05. 18.05.
01.06. 15.06.
06.07. 20.07.
03.08. 17.08.
07.09. 21.09.
05.10. 19.10.
02.11. mit Abschluss-Höck  

 

Mehr Informationen erhalten Sie bei: Marie-Luise Studer über deren Kontakt 

Anmeldung